Zweites Risikoturnier Mülsen in Thurm. Anfang Oktober war es soweit. Endlich wieder Risiko-spielen. Nachdem Toben 3 mal in Folge den Pokal für sich beanspruchen durfte, wusste ein jeder, dass in dieser Nacht ein Wechsel stattfinden muss. Die Karten wurden verteilt, die Pizza gönnte sich ein wenig Ruhe im Magen und die Truppen wurden Stationiert. Nach dem die ersten Würfel gefallen waren ging es an den Tischen heiß her. Taktische Mannöver brachten den einen und anderen in die Finalrunde. Auch ich durfte die Gunst der Würfel spüren und brachte mich mit meiner Taktik in die Finale Endrunde.
Und da waren Sie... die Lords der Spielbretter. Tobn, der sich soverän mit an diesen Tisch gespielt hat und Angstgegner des Abends war saß mir in Augenhöhe gegenüber. Ein anfänglicher Packt war schnell geschlossen doch nach einem Fehler Sebastian wusste ein jeder an diesem Tisch was er tun musst um nicht zu verlieren. Da ein Ziel, eine Mission entdeckt wurde brachte diese Situation ein ganz neues Gefüge. So berbrüderten sich die Lords gegen Tobn und Sebastian um sich und alle anderen nicht aus dem Spiel zu katapultieren. Nach einem Streifzug der Eroberung wurde Sebi und der Champion vom Tisch gefegt. So blieb es an mir hängen, mich aus einer auswegslosen Situation heraus, doch noch an die Spitze zu setzen.
Gut kalkuliert und mit einer verwirrenden Strategie, welche auch mich ein wenig ins staunen versetzte eroberte ich Land um Land. Zum Schluss konnte ich mit dem Spruch, es kann nur einen geben, dass Spiel für mich gewinnen und Siegte durch die Erfüllung meiner Mission. Natürlich wäre auch die Weltherrschaft drin gewesen aber ich denke: Ein sicherer Sieg, ist ein guter Sieg. Der Pokal steht nun glänzend in den 4 Wänden meines Zimmers. Und wenn das Licht durch die Scheibe bricht und sich in der gläßernen Weltkugel verspielt hernieder setzt, so erstrahlt der Raum im Glanz der Schlacht. Und wenn man ganz leise ist, dann könnte man meinen, mein hört noch den Jubel dieses triumpfahlen Sieges.